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48. KV-Tage in Fulda

Termin: 12.01. - 14.01.2018
Ort: Fulda
Anmeldeschluss: 30.11.2017

Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Gefahr? Verantwortung der Christen in der heutigen Zeit

Trotz der hervorragenden aktuellen Wirtschaftslage steht immer öfter der Vorwurf im Raum, der Reichtum in Deutschland sei ungerecht verteilt. Laufen wir Gefahr, dass sich unsere Gesellschaft zunehmend spaltet? Werden immer größere Bevölkerungsteile vom Wohlstand abgehängt und von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen? Welche Rolle spielt im Streben nach einer gerechten Gesellschaft die christliche Ethik in der Tradition von Bergpredigt und Katholischer Soziallehre? Mit diesen Fragen und möglichen Antworten beschäftigen sich die KV-Tage 2018.   

Weitere Informationen zum Seminar [hier]

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Malta - Auf den Spuren der Kreuzritter

Termin: 09.04. - 14.04.2018
Ort: Bonn/Brüssel

Katholisch im Herzen, arabische und italienische Klänge auf der Zunge und im Kopf noch immer englische Spleens - das ist Malta.Die legendären Busse fahren im Linksverkehr, Pastizzi duften, die Augen der Luzzu-Boote werfen hypnotische Blicke aufs Meer. Trotz dicker Kreuzrittermauern dringt die Moderne ein. 400 Kirchen auf 400.000 Einwohner, rätselhafte Megalithtempel, lebhafte Fischerdörfer und rund-herum das Mittelmeer. Bei einem Ausflug auf die Schwesterinsel Gozo erkunden Sie auch Maltas gelasseneres Pendant.

Weitere Informationen [hier].

 

Artikel aus der AM 130-10 zum Seminar von A. Böhm (Rh-E, Pal)

Sonne, Meer und viel Kultur
Auf Malta mit der KV-Aakdemie

Das ist Malta:
Katholisch im Herzen, arabische und italienische Düfte auf der Zunge und Klänge im Ohr, jedoch im Kopf noch immer englische Spleens.

So sind auch die Eindrücke einer Gruppe von fünfzehn KVern, die mit ihren Frauen Mitte April 2018 nach Malta aufbrach.
Nach individueller Anreise zum Flughafen Frankfurt flog uns mittags die Lufthansa nonstop nach Malta. Im Bus ging es zum Hotel in St. Paul’s Bay, der Bucht an der der Heilige Paulus auf Malta anlandete. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel und vielen Nachgesprächen zum Kennenlernen aus.
Alle Tage brachte uns ein komfortabler Bus an unsere Ziele. Die Besichtigung von Valetta und den drei Städten Vittoriosa, Senglea und Cospicua war schon der erste Höhepunkt. Valletta –Festungs- und Residenzstadt der Malteserritter, fantastische Renaissance- und Barockstadt und UNESCO-Welterbe – und dazu 2018 Europäische Kulturhauptstadt - schön restauriert und sauber geputzt! Wir durchstreiften die  wunderbare Altstadt sowie Kathedralen, Kirchen und Paläste. Von den blumenreichen, gepflegten oberen Barraca-Gärten genossen wir einen grandiosen Ausblick auf Häfen und die Befestigungsanlagen der Städte Vittoriosa, Senglea und Cospicua. Vorbei an historischen Gebäuden ging es hinunter auf das Wasser im Hafen. Mit einer „Dghajsa“, einem typisch maltesischen Boot, schipperten wir durch den Grand Harbour.
Die Schwesterinsel Gozo überraschte mit malerischen Dörfern umragt von Weinbergen. Im Kontrast zwischen grün bewachsenem Gozo, dem steinigen Ggantija-Tempeln (UNESCO-Welterbe), der Zitadelle und gleich zwei Opernhäusern in der Inselhauptstadt Victoria setzten sich die Eindrücke beim Winzer in der Probe verschiedener Gozoweine fort. Bei dem Mittagessen daselbst wurden uns lokale Gerichte auch mit Kaninchen in Rotweinsauce serviert, während wir von der Terrasse den Ausblick auf Malta und Comino genießen konnten.

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Spezielle für Studierende: 3 Tage Kiten auf Fehmarn

Termin: 27.04. - 29.04.2018
Ort: Fehmarn

Get your license now! Kitesurfkurs auf Fehmarn

Die Kurse gehen jeweils über drei Tage (Dauer ca. von 10.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr) und umfassen:
- Für Anfänger (A-Kurs) theoretische Grundlagen, Materialkunde sowie Auf- und Abbau, Kitetraining, Relaunch, Waterdraging, Wasserstart und ersten Meter Raumwind fahren, Sicherheitstraining, inklusive Material. Die Kurse werden alle nach dem VDWS-Standard im 2for1-System durchgeführt. Dies bedeutet, dass im zwei Schüler mit einer Kitesurfausrüstung (Kite & Board) üben. Bei erfolgreicher Teilnahme wird abschließend die intern. Kitesurfing License erworben.


- Für den F-Kurs (Fortgeschrittene) solltet ihr bereits einen Grundkurs absolviert haben, die ersten Meter auf dem Brett sind auch schon geschafft. Jetzt heißt es "Üben, üben, üben!". Beim betreutenden Kiten bekommt ihr einen erfahrenen Instruktor an die Hand, der Euch über all die Hürden, die sich einem Kiteneuling in den Weg stellen, hinweghilft. Es gibt keinen Unterschied im klassischen Sinne, doch der Instruktor steht Euch mit Rat und Tat zur Seite.

Sollte das Wetter (wir brauchen Wind) nicht mitspielen, wird als Alternative WAKEBOARDING angeboten.

Weitere Informationen [hier]

 

Artikel aus der AM 130-6 zum Seminar von David Lukas Stark (Ra)

Ohne volle Windkraft geht es nicht voran

Am Freitag, dem 27. April ging es los zum ersten Kitewochenende des KV in diesem Jahr. Der Termin lag, zur Freude einiger Teilnehmer, etwas später als sonst, was dazu führte, dass man auf bessere Wassertemperaturen und ein paar mehr Sonnenstunden an der Ostsee hoffen konnte.

Insgesamt starteten zwei Bullis aus Marl. Auf dem Weg wurden unter anderem Kartellbrüder diverser Vereine in Münster eingesammelt, darunter jeweils ein Kartellbruder vom KStV Wiking, der Zollern Breslau, dem KStV Thuringia Marburg und Rheno-Merovingia sowie vier aktive Ravensberger. Nach einer langen Autobahnfahrt wurde voller Vorfreude die eindrucksvolle Fehmarnsund-brücke überquert, die bereits seit fünf-undfünfzig Jahren die Insel Fehmarn und das Festland verbindet. An der Jugendherberge angekommen stieß noch die Generalsekretärin des EKV mitsamt Begleitung sowie der zweite Kitelehrer zu uns.
Bei mittelprächtigem Wetter wurde in gemütlicher Runde gegrillt und der Abend fand einen adäquaten Ausklang in einigen Lokalitäten des beschaulichen Ortes Burg auf Fehmarn.

Zum Kiten braucht es  acht bis zehn Knoten Wind
Am nächsten Morgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück schon früh los, um zügig ans Wasser zu kommen. Doch bereits auf dem Weg zur Kiteschule „Windgeister“ fiel die, der Vorhersage widersprechende, totale Flaute auf. Zum Kiten benötigt man mindestens acht bis zehn Knoten Wind, der zudem stetig und wenig böig sein sollte. Für fortgeschrittene Kiter sind höhere Windgeschwindigkeiten mit meist noch mehr Fahrspaß verbunden, wobei man je nach Windstärke natürlich die Größe des Kites variieren kann. An der Kiteschule gab es dann die Gewissheit, dass am selbigen Tag leider kein Kite, egal welcher Größe, am Himmel bleiben würde. Dennoch sollte der Tag sportlich verbracht werden, sodass man sich als Alternativprogramm aufs Festland zur nächst gelegenen Wasserskianlage nach Süsel begab. Dort wurde für vier Stunden ausprobiert und ausgekostet, was die Anlage zu bieten hatte. Nach ersten Versuchen auf den Wasserskiern wurden auch diverse Varianten von Wakeboards und allen möglichen anderen Schwimmhilfen, die sich bei 30 km/h über das Wasser manövrieren lassen, unter die Füße geklemmt.

Muskelkater ist besser als sein Ruf
Nach einem anstrengendem Tag kehrte man am Abend beim, für alteingesessene Mitfahrern bestens bekannten, Griechen in Burg ein. Zur Freude aller ist dieses Essen traditionell im Preis inbegriffen und so stand einem Abend mit guten Gesprächen der Kartellbrü-der aus allen Winkeln Deutschlands nichts mehr im Wege.
Der nächste Tag begann zunächst relativ vielversprechend, beim genauem hinsehen bog sich der ein oder andere Ast im Wind und auch die Fahne der Jugendherberge stand jeden Moment kurz davor, sich in den erhofften Brisen zu entfalten. Doch nach erneuter Anfahrt zur Kiteschule gab es nun Gewissheit: An diesem Wochenende würde es nichts mehr mit dem Wind werden. Nach kurzen Gesprächen ent-schied man sich gegen ein erneutes buchen der Wakeboardanlage, da bei den meisten Teilnehmern bereits massiver Muskelkater vom Vortag einsetzte.
So verbrachte die Gruppe noch einen schönen Sonntag bei sommerlichem Wetter und Fischbrötchen sowie einem kleinen Ausflug über die Insel. Schließlich folgte der Heimweg, der sogar ohne den zu erwartenden Wochenendverkehr sehr zügig verlief.

Sicher ist, dass wir wiederkommen werden und es zum Ende der Saison, am letzten Septemberwochenende (28.-30.9.2018) noch einmal probieren werden!

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2. Rudelsbuirg-Semniar

Termin: 04.05. - 06.05.2018
Ort: Rittergut Kreipitzsch

Katholische Korporationen und Nationalsozialismus - Irrungen und Wirrungen in einer schwierigen Zeit

Wer die vermoosten Wälle und den Blick ins Saaletal erlebt hat, wird sie nicht mehr vergessen: Die Rudelsburg über dem Tal der Saale hat ein ganz besonderes Charisma und darüber hinaus eine reiche Geschichte. Seit dem frühen 19. Jahrhundert ist sie Anlaufpunkt für Studenten aus Jena, Halle und Leipzig, die dort Aussicht und Bier genießen. Seit 1848 dient sie den Kösener Corpsstudenten zur Identifikation, und in ihrer Sichtweite spielten sich düstere Kapitel deutscher Geschichte ab wie das Ende zweier Rathenau-Mörder 1922.
Nach Blütezeiten in Kaiserreich und Weimarer Republik –noch heute erkennbar durch verschiedene Denkmäler –verwaiste die Stätte sowohl während der braunen als auch der roten Diktatur. So spiegelte die Burg auch stets das Verhältnis der Gesellschaft zu Korporationen und ihre Be-ziehung zu freiheitlichem Geist wider. Der schleichende Untergang der DDR und die Erosion des Unrechtsstaats ermöglichten 1987 den ersten Allianzkommers von Studentenverbindungen, die sich im Untergrund gegründet hatten. Mit diesem Thema hat sich das erste Rudelsburg-seminar im Jahr 2016 befasst.

Weitere Informationen [hier].

Tagungsleiter:
Kb Dr.med. Markus Wittenberg
Kb Vinzenz Gottlieb

Teilnehmerzahl:
max. 35 Personen

Tagungsbeitrag:
Aktive / Studierende des KV: 99,00 € pro Person im DZ
Aktive / Studierende des KV nutzt den Willkommengutschein der KV-Akademie im Wert von 100,00 €
AHAH/Damen/Gäste: 288,00 € pro Person im DZ
Einzelzimmerzuschlag: 12,00 €

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Mit Rucksack und Bibel - Impulswanderung in der Pfalz

Termin: 11.10. - 14.10.2018
Ort: Kloster Neustadt

Zwei anspruchsvolle Wanderungen im Pfälzer Wald und in den Weinbergen verschaffen uns ein eindrucksvolles Naturerlebnis. Von unserem Wanderführer und geistlichen Begleiter Pater Gerd Hemken SCJ erhalten wir dabei immer wieder Impulse aus dem Alten und Neuen Testament, um über uns und unsere Rolle als Christen in Familie und Gesellschaft nachzudenken.Zum „Goldenen Oktober“ in der Pfalz gehört natürlich auch eine abendliche Weinprobe. Wir übernachten im modernen Bildungshaus des Kloster Neustadt mit einem wunderbaren Blick auf Neustadt und die Rheinebene.

Weitere Informationen [hier].

 

Artikel aus der AM 130-10 zum Seminar von A. Böhm (Rh-E, Pal)

Mit Rucksack und Bibel unterwegs
Seminar im "Goldenen Oktober" in der Pfalz

Am 2. Oktoberwochenende trafen sich die zwölf Teilnehmer (Kartellbrüder und Damen) eines geistig wie sportlich anspruchsvollen Seminars für drei Tage im Bildungshaus des Herz-Jesu-Klosters in Neustadt an der Weinstraße. Bei zwei langen Wanderungen im Pfälzer Wald galt es, über uns selbst und unsere Rolle als Christen in Familie und Gesellschaft nachzudenken.

Schon der Auftakt am Donnerstagabend forderte uns: Pater Gerd Hemken SCJ, Rektor des Klosters und unser Begleiter beim Seminar, bat jeden von uns, im Rahmen einer kleinen Vorstellungsrunde, in wenigen Sätzen etwas zum Zweiten Vatikanischen Konzil und zu Papst Johannes XXIII. zu sagen. Er stellte uns dann 10 Gebote der Gelassenheit vor, die Papst Johannes XXIII. zugeschrieben werden, dessen Gedenktag die Kirche an diesem Tage feierte. Nach dem Gebet der Komplet ging es in den „Pfalzkeller“ des Klosters. Bei Wein und Bier holten wir uns die nötige Bettschwere.
Am Freitagmorgen gab Pater Hemken uns um 09.00 Uhr in der Klosterkirche mit Isaias 43, 1-7 einen geistlichen Impuls mit auf den Weg: „Gott liebt Dich persönlich!“ In einem Text von Martin Gutl heißt es: „Ob Du Dich abwendest oder mir zuhören willst, ich liebe Dich!“ Festes Schuhwerk war nützlich, um dann neun Kilometer durch einen wunder-schönen Wald zur Wanderhütte „Hohe-Loog-Haus“ zu wandern. Über 400 Höhenmeter mussten wir überwinden, umgegen Mittag unser Ziel zu erreichen. Eindrucksvoll war für die meisten von uns, dass wir diesen Weg bewusst schwei-gend absolvierten, um Gelegenheit zu haben, über die Impulstexte zu reflektieren.
An einem Tisch vor der bei sonnigem Wetter gut besuchten Hütte gab es dann typisches pfälzer Essen: Saumagen, Sauerkraut, Bratwurst, Erbseneintopf und Leberknödel, und dazu eine große Ries-lingschorle! Wir hatten dabei einen großartigen Blick über die Rheinebene bis hin zum Schwarzwald.
Bei dem anschließenden Gespräch über die Impulstexte merkten wir, wie schwer es uns fällt, über unser persönliches Verhältnis zu Gott zu sprechen. Beim Rückweg, wieder etwa neun Kilometer, passierten wir das „Hambacher Schloss“, die „Wiege der Demokratie in Deutschland“ und konnten von dort noch einmal über das unter uns liegende Meer von Reben schauen. Nach zwei Stunden Erholung im Bildungshaus ging es zur Abendmesse und nach dem Abendessen wieder in den „Pfalzkeller“.
Einkehr in der Stille des Waldes
„Propheten der Liebe, Diener der Ver-söhnung“ war das Motto des dritten Tages, der uns nach dem geistlichen Impuls über einen weitgehend sanft ansteigenden zehn Kilometer langen Waldweg zur „Hellerhütte“ führte. Unter uralten Eichen vor der Hütte gab es die wohlverdiente Mittagspause und anschließend wieder ein Gespräch über die Impulstexte. Auf dem Rückweg zum Kloster begegneten uns mehrere Mountainbike-Fahrer, die im Pfälzer Wald hervorragende Bedingungen für ihren Sport haben. Der offensichtlich sehr sportliche Pater Hemken erzählte uns, dass er auch begeisterter Mountainbike-Fahrer sei.
Nach dem Abendessen erlebten wir eine exklusive Weinprobe des Weingutes Johann Müller, Neustadt-Hambach. Frau Müller kredenzte uns im „Pfalzkeller“ mit viel Charme Weiß- und Rotweine aus ihrem Weingut und ließ danach noch einige angebrochene Flaschen zurück, denen wir uns bis spät in den Abend widmeten.
Nach der Sonntagsmesse am nächsten Morgen endete das Seminar, bei dem wir nicht nur 38 Kilometer im Pfälzer Wald zurückgelegt hatten, sondern auch gute geistliche Impulse erfahren durften. Außerdem haben wir bei schönem Herbstwetter die Pfalz von ihrer besten Seite erlebt. Einhelliges Fazit der Teilnehmer war, dass ein solches Seminar unbedingt wiederholt werden müsse.

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47. KV-Tage in Fulda

Termin: 13.01. - 15.01.2017
Ort: Fulda
Anmeldeschluss: 25.11.2016

Einheit in der Vielfalt - 500 Jahre nach Luther

Das 500-jährige Reformationsjubiläum im Jahre 2017 ist Ausgangspunkt der 47. KV-Tage in Fulda. Sowohl die historische als auch die theologische Bewertung der von Wittenberg ausgehenden Ereignisse unterliegen einem andauernden Wandel und erzeugen auch heute noch kontroverse Debatten. Diese Aspekte werden von namhaften Referenten beleuchtet und münden in die Frage nach dem Stand der Ökumene und nach den Möglichkeiten zur Wiederherstellung der Einheit der Kirche.

Weitere Informationen zum Seminar [hier]

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Studienreise nach Nordportugal

Termin: 22.05. - 27.05.2017
Ort: Nordportugal
Anmeldeschluss: 31.01.2017

Bunte Häuser, verträumte Fischerorte, Berglandschaften und das Tal des Douro. All das, unter der Sonne Portugals, genießen Sie bei dieser Reise. Lassen Sie sich verzaubern vom portugiesischem Charme, Kulinarik, Land und Leuten.
Von Ihrem Standorthotel in Porto, namensgebende Stadt des Landes und eine der ältesten Städte Europas, erkunden Sie nicht nur das sehenswerte Städtchen selbst, mit seinem Bahnhof Säo Bento, dem quirligen Treiben am Praya da Liberdade, und dem Kunstschatz der Serralves Stiftung, sondern unternehmen Ausflüge ins malerische Umland von Nordportugal. Barcelos, Braga und Guimaräes sind Stationen Ihrer Reise. Bei einer Schifffahrt auf dem Douro kommen Sie durch das Douro-Tal, vorbei an Portugals Weinbergen und haben die Gelegenheit den für die Region typischen Wein zu verkosten. Sie besuchen das kleine Städtchen Aveiro, Portugals Venedig, und wandeln auf den Spuren der Studenten von Coimbra.

Weitere Informationen zum Seminar [hier]

 

Artikel aus der AM 129-6 zum Seminar von M. Krischollek

KV-Studienreise nach Nordportugal vom 22. bis zum 27. Mai 2017
Porto arbeitet, Braga betet und Coimbra studiert

Spanien im Rücken, den Blick auf den Atlantik gerichtet - das ist Portugal, das Land an der
Südwestspitze Europas. Seefahrernation und Weltmacht, langer Abstieg und Diktatur, Kampf ums Kolonialreich, Nelkenrevolution und Eintritt in die Europäische Union - diese wechselvolle Geschichte hat das Land geprägt, das wir ein paar Tage besuchen konnten. Nach einem kurzen Flug mit Lufthansa ab Frankfurt landete unsere Gruppe bestehend aus siebzehn Kartellbrüdern und Damen auf dem Flughafen Francisco Sa Cameiro Porto. Dort wurden wir von unserer Reiseleiterin Ines Thomas, die uns die weiteren Tage begleitete und Land und Leute näher brachte, herzlich begrüßt.


Das erste Mittagessen in Portugal genossen wir nach einer kurzen Fahrt vom Flughafen ins Ribeiraviertel im Restaurant Vinhas d‘Alho mit traumhaftem Blick auf den Douro und die Portweinkellereien. Porto ist wichtigster Wirtschafts- und Industriestandort des Landes und neben dem am gegenüberliegenden Ufer gelegenen Vila Nova de Gaia das Zentrum der Portweinproduktion.
Gestärkt besichtigten wir anschließend die Kathedrale Se. Im Inneren der Kathedrale beeindruckt der prunkvoll mit Retabel, Chorgestühl und Wandmalereien ausgestattete Chor. Mit diesen Ein-
drücken fuhren wir in unser Hotel NH Collection Porto Batalha und ließen den Abend bei einem Menü ausklingen.

Sportlich begann der zweite Tag mit einem zweihundertvierzig Stufen langen  Aufstieg auf den Torre dos Clerigos. Danach folgte die Besichtigung der Kirche mit ihrem ovalen Kirchenschiff. Ein Spaziergang führte uns zur Buchhandlung Lello mit ihren Art Deco-Elementen. Diese Buchhandlung soll J.K. Rowling bei Ihrer Harry-Potter-Romanwelt inspiriert haben. Am Nachmittag folgte die Besichtigung der Stiftung Serralves mit dem achtzehn Hektar großen Park und dem zugehörigen Museum für zeitgenössische Kunst.Mit einer rasanten Fahrt mit Elektro-Tuk-Tuks ging es zurück in die Innenstadt zum Bahnhof Sao Bento, einzigartig aufgrund seiner großartigen Kachelbilder, den Azulejos, die Szenen aus dem ländlichen Leben und der portugiesischen Geschichte zeigen.
Zu Gast in Aveiro, dem Venedig Portugals   
Am nächsten Tag erreichten wir nach einer einstündigen Busfahrt die Stadt Aveiro. Aveiro wird dank seiner Kanäle auch das Venedig Portugals genannt. Hier lernten wir die schwere Arbeit auf den Salzfeldern kennen. Die Fahrt ging weiter in die Universitätsstadt Coimbra. Der Besuch der Universität, eine der ältesten Hochschulen Europas, wurde durch den Besuch der einzigartigen Bibliothek und der alten Kathedrale abgerundet. Ein Spaziergang vom Universitätsgelände durch die Altstadt Coimbras zum Flussufer des Rio Mondego eröffnete uns immer wieder neue Pers-pektiven. Die Rückfahrt nach Porto war dann recht ruhig, da die meisten die Eindrücke auf sich wirken ließen.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Weins. Der Vormittag begann mit der Besichtigung des Weingutes Pacheca. Wir besichtigten die Kelterbecken aus Granitstein, in denen heute noch wie früher der Wein mit den Füßen gekeltert wird. Die anschließende Weinprobe mit kleinem Mittagssnack aus regionaler Küche genossen wir in einem angenehmen Ambiente. Die Fahrt ging weiter nach Pinhao, wo am Ufer des Douro ein typisches Holzboot auf uns wartete. An Bord bestaunten wir auf einer Fahrt die Weinberge entlang des Douro.

Spaziergang durch Guimares, die Wiege Portugals
Unser letzter Ausflug führte uns in die Provinz Minho nördlich von Porto mit der Stadt Guimaraes. Guimaraes wird auch als Wiege von Portugal bezeichnet, da hier 1139 Alfons Henriques, der erste König von Portugal, die Grafschaft Portucales zum Königreich ausrief.   
Der mittelalterliche Stadtkern von Guimaraes ist als UNESCO Welterbe der Menscheit anerkannt. Zuerst stand die Besichtigung der Festung von Guimaraes auf dem Programm. Die Besonderheit dieser gut erhaltenen Wehrburg ist, dass der Grundriss einem Ritterschild gleicht. Acht Wehrtürme schützten den Burghof in dessen Mitte der 27 m hohe Burgfried, steht. Ein Spaziergang führte dann zu der Kapelle Sao Miguel und dem Palast der Herzöge von Braganca in die Altstadt mit ihrem Labyrinth aus engen Straßen, gesäumt von reich verzierten Häusern und dem beeindruckenden Hauptplatz, dem Largo da Oliveira mit dem Palast Ducal.
Weiter ging die Fahrt nach Braga, das man als religiöse Hauptstadt Portugals bezeichnet. Die Kathedrale, die wir besichtigten, wurde immer wieder verändert und erweitert, wollte man es in Braga doch mit den größten Kirchen der Welt aufnehmen. Herausgekommen ist ein unvergleichlicher Stilmix. Die letzte Station am heutigen Tag war die Stadt Barcelos, die Stadt des bunten Hahns. In Barcelos besichtigten wir die Igreja de Nossa Senhora do Terco, die durch großflächige Kachelbilder beeindruckt.
Der krönende Abschluss unserer Reise durch den Norden Portugals war am Abend unser Farewell Dinner bei dem wir auf eine informative und abwechslungsreiche Woche im Kreise von Kartellbrüdern und ihren Damen zurückblickten.

Bilder zum Seminar finden Sie [hier]

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Auf den Spuren der Zeugen

Termin: 17.09. - 24.09.2017
Ort: Rom/Assis

Dieses Seminar befindet sich momentan noch in der Detailplanung.

Tagungsleiter:
Kb Dipl.-Theol. Hans-Joachim Leciejewski

Weitere Informationen folgen!

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Auf den Spuren Luthers - gestern und heute

Termin: 23.09. - 26.09.2017
Anmeldeschluss: 30.05.2017

Ökumenische Studienreise der Kath. und Ev. Kirchengemeinde Dießen u. westl. Ammersee und der KV-Akademie.
Dieses Seminar befindet sich momentan noch in der Detailplanung.

Tagungsleiter:
Kb Prof.Dr. Manfred Hoffmann

Weitere Informationen folgen!

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Studienreise in die Studenten- und Wissenschaftsstadt Jena

Termin: 05.10. - 08.10.2017
Ort: Jena
Anmeldeschluss: 23.08.2017

Dieses Seminar befindet sich momentan noch in der Detailplanung.

Tagungsleiter:
Kb Werner Rellecke M.A.

Weitere Informationen folgen!

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Über St. Martin nach Trier

Termin: 10.11. - 12.11.2017
Ort: Trier
Anmeldeschluss: 01.09.2017

Tagungsleiter:
Kb Dr. Detlef Herbner

Teilnehmerzahl:
min. 20 Personen, max. 25 Personen

Tagungsbeitrag:
Alte Herren/Damen/Gäste: DZ: ca. 229,00 €/Person
Studierende des KV: ca. 149,00 €
Einzelzimmerzuschlag: ca. 30,00 €

Studierende des KV nutzt den Willkommensgutschein der KV-Akademie im Wert von 100,00 € für ein Inlandsseminar!

Weitere Informationen folgen!

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Halle an der Saale 2016

Geschichte, Wirtschaft und Kultur
Studienreise


Vom 19. bis zum 22. Mai 2016 erkundete die Studiengruppe der KV-Akademie Halle und Umgebung. Hierbei durfte natürlich ein Gemeinschaftsphoto vor dem Denkmal des Pietisten Hermann August Francke und ein Besuch seiner Bibliothek nicht fehlen. Eindrucksvoll bleibt den Teilnehmern auch das Merseburger Schloss mit Park und Dom in Erinnerung.

[Hier] finden Sie das dazu gehörige Programm.

Weitere Bilder zum Seminar finden Sie [hier].

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Hechingen 2016

Der Horst des schwarzen Adlers
Die Burg Hohenzollern und die Residenzstadt Hechingen
Seminar der KV-Akademie 20. bis 23. Oktober 2016


Ein Blick in die Geschichte, lokal und regional festgemacht, immer auch mit Bezug auf die prägende Kraft von Religion.
Zugleich mit Zugriff auf das KV-Potenzial vor Ort: Kartell- und Bundesbrüder, die dort in Amt und Würden sind, von der Akademieveranstaltung aktiviert, als Teilnehmer oder als Mitveranstalter oder gar als Akteure – das ist ein inzwischen erprobtes Konzept der KV-Akademie. Beispiel Hechingen, die Residenzstadt der katholischen Hohenzollern im Schwäbischen, mit der Stammburg der katholischen wie der protestantischen – preußischen – Hohenzollern hoch auf einem vorgeschobenen steilen Gipfel der Schwäbischen Alb. Tatkräftig unterstützt durch Kartellbruder Philipp Hahn, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Hechingen. Ergänzt durch einen Abstecher nach Haigerloch, der Residenz einer ausgestorbenen Linie der Hohenzollern, in Atem beraubender landschaftlicher Lage, mit Schloss, barocker Schlosskirche und Wallfahrtskirche St. Anna im Rokoko-Gewand.
Haigerloch am Ende des Zweiten Weltkriegs Zufluchtsort der deutschen Atomforschung unter Werner Heisenberg.


[Hier] finden Sie das dazugehörige Programm.

Eine Zuschrift zum Seminar von Annette Wübbel (Mitglied der KV-Akademie):

Der Hort des schwarzen Adlers:
Die Burg Hohenzollern und die Residenzstadt Hechingen"
KV-Seminar vom 20. bis 23. Oktober 2016


Angenommen, Deutschland würde wieder eine Monarchie, so stünde das adäquate Personal zur Verfügung: nämlich der Nachfahre der preußischen Hohenzollern Georg Friedrich Prinz von Preußen.

Kb Prof. Dr. Hans-Georg Wehling alias "Mister Baden-Würtemberg" führte die Teilnehmer seines Seminars schwerpunktmäßig durch den Themenbereich "Süddeutsche Linien der Hohenzollern in Hechingen, Sigmaringen, Haigerloch" von der Geschichte bis in die unmittelbare Gegenwart, und das mit Humor und gewohnter Fachkompetenz. Die Besichtigung der imposanten, im 19. Jahrhundert wieder aufgebauten Stammburg in Hechingen gehörte selbstverständlich mit zum Programm. Dabei erklärte die Geschäftsführerin der "Firma Hohenzollern" sehr anschaulich die typischen Lebensgewohnheiten des Adels, eine für das "gemeine Volk" völlig andere Welt.

Unterstützt wurde Kb Wehling vom Ersten Beigeordneten der Stadt Hechingen Kb Philipp Hahn, einem seiner ehemaligen Schüler, sowie der sympathischen Bürgermeisterin des Ortes. Auch die Köstlichkeiten der Region kamen nicht zu kurz.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Begegnungen und anregende Gespräche zwischen altbekannten und neuen Teilnehmern des Seminars. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass der KV Menschen zusammen bringt, die schnell und generationsübergreifend Kontakt zueinander finden.

Nicht zuletzt durch Kb Wehling übt das südliche Bundesland Baden-Würtemberg immer wieder eine solche Anziehungskraft aus, dass auch KV-Mitglieder aus dem "hohen" Norden bereitwillig den weiten Anfahrtsweg auf sich nehmen.

Kontakt Das KV-Sekretariat meldet sich so schnell wie möglich bei dir!