Dr. Gerhard Müller-Alfers aus Speyer verstorben
KVer - Ritter vom Heiligen Grab – Kunstmäzen
Kurz vor der Vollendung seines 82. Lebensjahrs verstarb der langjährige Vorsitzende des Pfälzer KV, Dr. Gerhard Müller-Alfers. Der Arzt verbrachte seine Kinder- und Jugendjahre in Speyer. Nach seinem Abitur am Jesuitengymnasium in St. Blasien studierte er Zahnmedizin. Ende der 60er Jahre ließ er sich als Kieferorthopäde in Speyer nieder. In seiner über drei Jahrzehnte dauernden beruflichen Tätigkeit war er häufig Referent bei kieferorthopädischen Fortbildungen.
Zu Beginn seines Studiums trat er dem katholischen Studentenverein KStV Kurpfalz-Mainz im KV bei und war dem KV ein Leben lang treu. So war er auch Mitglied vom KStV Brisgovia-Freiburg, KSStV Aleman-nia-München und KStV Barbarossa- Kaiserslautern. In den achtziger Jahren arbeitete er im Vorstand des Pfälzer KV engagiert mit und war von 1985 bis 1990 dessen Vorsitzender. Der Speyerer Philisterzirkel des KV, „Die Stuhlbrüder“, konnten bei den Treffen, die bis heute jede Woche stattfinden, auf ihn zählen.
Eine tiefe Religiosität, Frömmigkeit und Bescheidenheit prägte seine Mitgliedschaft als Ritter vom Hei-ligen Grab, neben dem Malteser-orden ein wichtiger päpstlicher Orden, wo er als weltlicher Zeremoniar Leitungsfunktion innehatte und 2002 zum Präsidenten der Südwestdeutschen Ordensprovinz ernannt wurde.
Seine Begeisterung galt auch der Kunst und dem Reisen. Er zählt zu den Gründungsmitgliedern des Kunstvereins Speyer. Mit seiner Ehefrau errichtete er eine eigene Stiftung im Rahmen der Kultur-stiftung Speyer und förderte so Kunstausstellungen und andere Kulturobjekte.
Auf seinen häufigen Reisen mit der KV-Akademie setzte er sich intensiv mit der Sprache, Geschichte und Kultur der Länder auseinander. Viele Jahre war er als Flötist Mitglied des KV-Orchesters.
Unser Kb Dr. Müller-Alfers hinterlässt seine Ehefrau und zwei erwachsene Kinder.
Christian Paulus (Bar, Eck, Pc)
