Eine wahrhaft katholische Persönlichkeit ist von uns gegangen
Zum Tod von Kb Pfarrer i.R. Prälat Walter Hohmann (Nm-W)geb. 12. Oktober 1937, zum Priester geweiht 20. Juli 1963, gest. 13. März 2021 R.I.P.
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von Kb Pfarrer i.R. Prälat Walter Hohmann (Nm-W), dem langjährigen Rektor des Exerzitienhauses Himmelspforten. Im Alter von 83 Jahren ist er am Samstag, dem 13. März, gestorben.
Hohmann wurde 1937 in Würzburg geboren und wuchs in Hammelburg auf. An der Universität Würzburg, wo er studierte, wurde er bei den Würzburger Normannen aktiv. Die Priesterweihe empfing er am 20. Juli 1963 durch Bischof Josef Stangl in Hammelburg. Anschließend war Hohmann Kaplan in Zeil am Main, Schweinfurt und Aschaffenburg. 1967 wurde er Bischöflicher Sekretär und 1970 auch Domvikar. Von 1968 bis 2009 war er zudem Schriftführer des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken im Bistum Würzburg. Von 1970 bis 1996 wirkte er außerdem als Diözesanpräses der Würzburger Schönstattfamilie. Von 1974 bis 2004 war Hohmann Rektor des Exerzitienhauses Himmelspforten. Von 1974 bis 1988 war er zudem Diözesanfrauenseelsorger, ebenfalls von 1974 bis 2010 Geistlicher Beirat des Diözesanverbands des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB). Papst Johannes Paul II. zeichnete ihn 1997 mit der Prälatenwürde aus. Seit 2010 war Hohmann im Ruhestand, den er in Würzburg verbrachte. Von 2011 bis 2018 hatte er einen Seelsorgsauftrag für die Diözese Würzburg.
Normannia erinnert sich gern an die von ihm geleiteten Eucharistiefeiern und seine engagierten Predigten und teilt den Nachruf des Würzburger Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes, der Kb Hohmanns wertschätzende Art und liebevolle Umgangsweise hervorhob und seine Gabe, Glaube mit Lebensfreude zu vermitteln. Eine wahrhaft katholische Persönlichkeit sei von uns gegangen: „Sein Interesse galt den Fragen der Menschen, sein Angebot als Mensch und als Vertreter der katholischen Kirche war einladend und überzeugend. Er war gerne ein hörender, mitfühlender und helfender Mensch. Er machte uns Mut und war offen für Veränderungen.
Persönliche Bescheidenheit, sowie Achtung und Wertschätzung der Menschen zeichnete ihn aus. Die Übereinstimmung von Wort und Tat, sowie sein Gespür für die Menschen, waren seine Stärken.“ Sein umfangreiches Wissen und sein inniger Glaube hätten ihn zu überzeugender Offenheit befähigt.
Und der Diözesanleiter der Schönstattfamilie hob hervor, dass es Walter Hohmann verstanden habe, „in jeder, noch so kurzen, Begegnung seinem Gegenüber ein echtes Interesse, verbunden mit innerer Anteilnahme, entgegen zu bringen“.
Das Requiem für den Verstorbenen fand am Donnerstag, 18. März, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer in Hammelburg statt. Die Beisetzung unter Beachtung der Corona-Hygienemaßnahmen schloss sich an.
R.N. / PD