Abschied von Kb Prof. Dr. Dr. Friedo Ricken SJ (Gst, Al, St, Ale)

Die Nachricht vom Tod unseres Kartellbruders Prof. Dr. Dr. Friedo Ricken S.J. hat alle tief getroffen, die ihn gekannt haben.

Geboren am 9. Oktober 1934 in Rheine, kam er später mit der Familie in das Rhein-Main-Gebiet. 1955 legte er in Frankfurt am Main die Reifeprüfung ab und trat im Wintersemester 1955/56 dem KStV Staufia bei. Mit seinem Leibfuchs Günter Renz gehörte er Anfang 1956 zu den Wiedergründern des KStV Guestphalia-Berlin in Frankfurt. Nach dem Wechsel nach Tübingen und dem Eintritt in die KStV Alamannia Tübingen fasste er den Entschluss zum Eintritt in die Societas Jesu. Es folgte dem Studium – Priesterweihe 1966 - eine beispiellose wissenschaftliche Laufbahn, mit den Promotionen in Philosophie und Theologie Habilitation und Lehrtätigkeit, die ihn an die Hochschule für Philosophie in der Kaulbachstraße in München führte, wo er es nicht weit zur KSStV Alemannia hatte, wo er ebenfalls als Mitglied herzlich willkommen war.

„Der Jesuitenorden verliert mit Pater Friedo Ricken einen bedeutenden Philosophen und Lehrer, der weit über die nationalen Grenzen hinaus wirkte“, heißt es im Nachruf des Ordens. Nicht minder bedeutsam war das Wirken Friedo Rickens für den KV. Sei es in seinen Korporationen, in den Kartellvereinen überhaupt, in Ortszirkeln, in der KV-Akademie, in der Verbandsseelsorge, immer war auf ihn Verlass.

Am 18. November hat er seinen Weg durch die Zeit vollendet. Sein Werk wird bleiben.

Ein umfassenderer Nachruf folgt. 

F. P.