85 Jahre alt
Man hat bei ihm ein „detektivisches Interesse” vermutet, die historische Wahrheit aufzuzeichnen und mit Legenden aufzuräumen. Hundertfünfzig Aufsätze hat er veröffentlicht, dutzende Buchrezensionen verfasst, zwölf Monografien geschrieben, die Geschichte von Mönchengladbach erforscht, eine vierbändige Stadtgeschichte herausgebracht und das Archiv der Stadt Mönchengladbach aufgebaut: Nun konnte Kb Dr. Wolfgang Löhr Ende Januar seinen 85. Geburtstag feiern.
Von 1993 bis 2005 Vorsitzender des KV-Rates und von 2004 bis 2016 Chefredakteur der Akademischen Monatsblätter, Leiter der Historischen Kommission des KV, Mit-Herausgeber des „Biographischen Lexikons des KV” und Träger der Georg-von-Hertling-Medaille, A-Philister der K.St.V. Arminia, B-Philister der Carolingia-Fribourg und Ehrenphilister bei Grotenburg-Lusatia, Unitas Breslau und der Carolingia Aachen ist er eine der „Säulen” des KV.
Wolfgang Löhr wurde 1938 in Viersen geboren. Er studierte in Bonn und Fribourg in der Schweiz Geschichte, Romanistik und Philosophie. Nach seiner Promotion in Bonn wurde er beim Bundesarchiv in Koblenz und auf der Archivschule in Marburg zum Archivar ausgebildet. 1969 begann er das Archiv der Stadt Mönchengladbach aufzubauen und leitete es bis 2003. „Viel Sinn für Pointen” hat ihm die Rheinische Post attestiert, für die er immer wieder gerne schreibt - wie auch in dieser Zeitschrift. Die Redaktion der AM wünscht ihrem nimmermüden ehemaligen Chefredakteur alles Gute.