Lob für Rede von Charles III.
Als der englische König Charles III. im März anlässlich seines Staatsbesuchs in Deutschland im Bundestag sprach, war auch Kb Dr. Karl Jüsten (Rh-I, Arm, Wf-K), Leiter des katholischen Büros in Berlin, unter den Zuhörern. „Die Rede ging sehr zu Herzen, und ich war schon angerührt, dass der Monarch unseres befreundeten Landes Großbritannien uns so ins Herz spricht”, schilderte Kb Dr. Jüsten seine Eindrücke gegenüber dem Kölner Domradio. Der König habe in seiner großteils in deutsch gesprochenen Rede die Freundschaft zwischen Deutschland und England hervorgehoben, die nach dem Krieg errichtet worden sei, habe über Kultur gesprochen, an Händel erinnert, an seine eigenen deutschen Vorfahren, an die Beatles, und Popmusik. Auch sein eigenes „Leib und Magen-Thema” Nachhaltigkeit und Klimawandel habe Charles III. zur Sprache gebracht, die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Forschung und Sicherheit hervorgehoben. Deutschland und Großbritannien seien beide im Ukraine-Krieg große Geber, hob der König hervor und sprach dabei das gemeinsame deutsch-britische Bataillon an, „was es sonst wohl auf der Welt nicht noch ein zweites Mal gibt”. Durch die Art und Weise, „wie er die Themen aufgemacht hat, hat sich jeder angesprochen gefühlt und wusste genau, was ins Pflichtenheft der Briten und der Deutschen hineingeschrieben ist.”
Neben den ernsteren, politischen Themen zeigte der König Humor „und hat uns wieder mal zum Schmunzeln gebracht, manchmal war es auch anrührend. Also ich fand ihn sehr sympathisch. Und auch Dinner for One hat er zitiert, das war ganz groß. Vor allem weil es in Deutschland viel populärer ist als in England.”