Ein KVer ist Honorarprofessor in Taschkent

Nationale Universität Usbekistans zeichnet mehrjährige Lehrtätigkeit aus

Aufgrund seiner fünfjährigen Lehr- und Publikationstätigkeit an der Nationalen Universität Usbekistans (NUU) in Taschkent ist Kb Dr. Dr. Helge Kleifeld (Rhein) am 18. Mai 2023 dort zum Honorarprofessor ernannt worden. „Die Ernennung unter dem Datum des 18. Mai 2023 wurde am 19. Mai 2023 offiziell in Taschkent überreicht, einen halben Tag vor meinem Abflug”, sagte Kb Prof. Dr. Dr. Kleifeld dazu. „Zudem war ich als einer von mehreren Ehrengästen bei der 105-Jahrfeier der Universität zugegen und durfte Worte des Grußes und der Gratulation aussprechen.” 

Die Nationale Universität in Taschkent ist die älteste und mit 28.000 Studenten auch die größte Hochschule Usbekistans. Sie ist benannt nach Mirzo Ulugh Beg, einem mittelalterlichen Timuriden-Fürsten und Astronom in Samarkand.

Kb Prof. Helge Kleifeld leitet das Archiv der Stadt Mönchengladbach. Kontakt zur Nationalen Universität Usbekistans bekam er 2017 bei einer Reise durch das innerasiatische Land. Die Organisatorin dieser Reise, die Germanistik an der Nationaluniversität Usbekistans studierte, regte aufgrund ihrer universitären Kontakte an, ein Seminar zu organisieren, bei dem Kb Prof. Kleifeld aufgrund seiner Lehrbefähigung in Geschichte, Geographie und Politikwissenschaft Deutschlands Geschichte, Geographie und sein politisches System vorstellen könne. Auf diese Weise kämen Studenten in Kontakt mit einem „Native Speaker” und wären auf Studienreisen nach Deutschland oder auf eine spätere berufliche Tätigkeit vorbereitet.
2019 fand das erste Blockseminar in Taschkent statt, die Coronakrise verhinderte 2020 und 2021 weitere Veranstaltungen. Aber 2022 reiste Kb Prof. Kleifeld wieder nach Usbekistan zu einem Blockseminar in deutscher Geschichte und Landeskunde an der NUU. Unter Studenten erfreut sich sein Seminar steigender Beliebtheit. Zusammen mit dem Lehrstuhl für deutsche Philologie verfasste Kb Prof. Kleifeld auch ein Lehrbuch für Studenten. 2021 erschien diese „Kleine Landeskunde Deutschlands“. Die meisten Exemplare wurden nach Usbekistan versandt. Über seine Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der National Universität Usbekistans berichtete Kb Dr. Dr. Kleifeld vor einem Jahr in der Novemberausgabe dieser Zeitschrift (AM 134-9). Auch die AM kamen als Lehrmaterial während der Blockseminare zum Einsatz.                                         

R.N.