AM künftig zweimal im Jahr bei allen Kartellbrüdern im Briefkasten

Liebe Kartellbrüder,

der Hauptausschuss hat mit jeweils qualifizierter Mehrheit (2/3 der Stimmen) dem Antrag des AHV Ermland zugestimmt, zwei Ausgaben der Akademischen Monatsblätter allen Kartellangehörigen in postalischer Form zuzustellen (Nr. 1 und Nr. 6, also Januar und Juli). Diese Empfehlung hatte auch die Task-Force ausgesprochen. Der Grund sowohl des Antrags als auch der Empfehlung der Task-Force liegt in der Sicherstellung eines möglichst vollständigen und jeweils aktuellen Bestands der Anschriften aller Kartellbrüder, der über die Rückmeldungen beim Postversand und über Nachsendeanträge für alle Kartellvereine ermöglicht werden kann. Die Frist von sechs Monaten orientierte sich dabei an der üblichen Dauer eines Nachsendeauftrags. 

Auf Seiten der Task-Force wurde zusätzlich darauf hingewiesen, über diese Anschriftenkontrolle in Zukunft solche Altherren- und Aktivenvereine zu identifizieren, die selbst eine gute Adressverwaltung sicherstellen und solche, bei denen das leider nicht gewährleistet ist. Für die zuletzt genannten Kartellvereine empfiehlt die Task-Force eine kostendeckende Bezahlung der zusätzlichen und eigentlich vermeidbaren Arbeit der Mitarbeiter im KV-Sekretariat und soll über diesen Ansatz dazu beitragen, dass die Adresspflege auf Seiten der davon betroffenen Kartellvereine spürbar verbessert wird. 

Über diesen und weitere Vorschläge der Task-Force zu den Verbandsfinanzen, denen sich der KV-Rat vollumfänglich angeschlossen hat, werden in den nächsten Monaten regionale Konferenzen in Präsenz und in Online-Formaten stattfinden, um in den Kartellvereinen eine möglichst breite Meinungsbildung für die VV 2025 in Dresden anzustoßen, die zu einer vertretbaren Neufestsetzung der Verbandsbeiträge führen soll. 

Für den KV-Rat 
Dr. Markus Wittenberg, Vorsitzender