USA: Gespaltene Staaten von Amerika?
Ein Debattenbuch zur aktuellen Lage in den USA - und zur Zukunft der liberalen Demokratie
Passender konnte ein Buch nicht zu den Präsidentschaftswahlen in den USA erscheinen. Im Oktober 2024 erschien ein neues Buch von Dr. Moritz Pöllath (Wf-K) im Vergangenheitsverlag Berlin: Die USA in der Systemkrise? „Zeit der Freiheit - Zeit des Populismus. Die USA in der Systemkrise?”
In einer Pressemitteilung des Verlags hieß es unter anderem: „Die Vereinigten Staaten haben einen Schutzengel, soll Otto von Bismarck über die Vereinigten Staaten gesagt haben. Tatsächlich erscheint die amerikanische Geschichte wie ein immerwährender Kampf zwischen dem Ideal der Freiheit und Gleichheit aller Amerikaner und der harten Realität von Rassismus und Dämonisierung des politischen Gegners. Mit Blick auf die Stürme in der amerikanischen Geschichte und die Konflikte in der Gegenwart ergründet Moritz Pöllath, wie laut Abraham Lincoln die „besseren Engel“ über die oftmals gewalttätigen Leidenschaften seiner Einwohner immer wieder gesiegt haben. Auf seinen Reisen und Aufenthalten erlebt der Historiker Pöllath ein Land in Aufruhr und tiefgreifendem Wandel und entdeckt dabei hoffnungsvolle Signale aus der Geschichte für die Gegenwart. Einen Abgesang auf Amerikas internationale Führungsrolle oder einen bürgerkriegsähnlichen Zerfall hält der Nordamerikaexperte für alarmistisch und überzogen. Tatsächlich findet sich in Amerikas Geschichte und außerhalb der politischen Parteiblasen in Washington D.C. mehr Gemeinschaft, Höflichkeit und Leben – und – Lebenlassen, als es die Nachrichten in Deutschland über Amerika vermitteln. Seine These dagegen lautet: Gerade Amerikas Geschichte und auch die aktuellen politischen Auseinandersetzungen bieten wertvolle und maßgebliche Lehren für die Zukunft der liberalen Demokratien weltweit an. Ein Debattenbuch zur aktuellen Lage in den USA – mit Verweisen auf die Geschichte und die amerikanisch - europäischen Beziehungen.”
Der Autor Kb Dr. Moritz Pöllath empfing am 13. Januar 2018 in Fulda anlässlich der KV-Akademie-Tagung vom Kartellverband für seine Dissertation „Eine Rolle für die NATO out-of-area? – Das Bündnis in der Phase der Dekolonisierung 1949 bis 1961“ den Carl-Sonnenschein-Gedächtnispreis. Kb Dr. Moritz Pöllath wurde im WS 2001/02 aktiv im K.St.V. Winfridia-Köln. Er studierte Anglo-Amerikanische Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Anglistik an der Universität zu Köln. An der Hawaii´i Pacific University spezialisierte er sich auf das Gebiet der Diplomacy and Military Studies. Dr. Moritz Pöllath ist Hochschuldozent für Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Seit 2004 reist, forscht und arbeitet er regelmäßig in den Vereinigten Staaten, darunter auf Forschungsreisen in den Mittleren Westen oder als Wahlbeobachter für die Midterms 2022. Zuletzt lebte und forschte er an der University of California, Berkeley. Als Amerikaexperte veröffentlicht er regelmäßig Beiträge über die USA, Zeitgeschichte sowie Außen- und Sicherheitspolitik. Im WS 2024/25 vertritt er eine Professur der Didaktik der Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Geschichtskultur an der Universität Leipzig.
Bernd-Wolfram Vierkotten, AHx Winfridia-Köln
