Dr. Moritz Pöllath (Wf-K) wurde zum Privatdozenten und Akademischen Oberrat an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ernannt

Am 03. Februar 2025 konnte Kb Dr. Moritz Pöllath (Wf-K) seine Habilitation abschließen mit der Ernennung zum Privatdozenten. Der K.St.V. Winfridia-Köln überbringt seinem Bundesbruder herzliche Glückwünsche zu diesem Ereignis, das wahrlich nicht alle Tage gefeiert werden kann. Gottes Segen möge Moritz auf seinen folgenden Etappen stets begleiten. Die Habilitation ist die hochrangigste Hochschulprüfung in den meisten westeuropäischen und einigen osteuropäischen Ländern (im angelsächsischen Hochschulsystem gibt es hingegen nichts Vergleichbares).

Es begann bei Winfridia

In den AM Nr.1/2025 hatte Bb Dr. Moritz Pöllath sein aktuelles Buch: „Zeit der Freiheit – Zeit des Populismus – Die USA in der Systemkrise?” vorgestellt. Dazu ergänzte er persönlich ein paar Zeilen an den AHx der Winfridia: 

„Über den Beitrag in den Monatsblättern habe ich mich sehr gefreut. Tatsächlich erreichen mich derzeit sehr viele Anfragen von Schulen und in der Erwachsenenbildung, Vorträge oder Workshops zu den USA/Trump zu halten. Das Buch scheint wohl gut anzukommen. Seit dem 03. Februar 2025 bin ich habilitiert. Kaum zu glauben, was einst in der Winfridia in Köln begann, als ich dort erst unseren verstorbenen Bb Prof. Dr. Dr. Heiner Timmermann kennenlernte und dann begann, an meiner Dissertation zu schreiben. Du kannst Dir vorstellen, wie glücklich ich diesen Februar war, als mich die Nachricht erreichte: „Der erweiterte Fakultätsrat hat auf seiner Sitzung die Habilitationsschrift von Dr. Pöllath angenommen und ihm die Venia legendi im Fach Didaktik der Geschichte und Public History verliehen (einstimmig ohne Enthaltungen).“ Damit habe ich die höchste akademische Stufe erreicht und darf nun als Privatdozent (PD) mit einer Venia legendi lehren. Meine Habilitationsschrift „Die herausgeforderte Meistererzählung der Freiheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Historische Sinnsuche und narrative Sinnbildung in gesellschaftlichen Debatten über Freiheit und Demokratie in Deutschland und den USA“ werde ich nun für die Veröffentlichung vorbereiten – dies kann je nach Verlag gut ein Jahr dauern. Mit dem Ende der Habilitation beginnt gerade für mich eine Zeit, in der ich nun weiter meine Projekte frei verfolgen kann. Ich schaue ganz zuversichtlich nach vorne und vor allem auch sehr dankbar zurück. Derzeit endet meine Vertretungsprofessur in Leipzig am 31.03. und dann geht es weiter an der LMU als akademischer Oberrat. Durch die Winfridia habe ich großartige Freunde über alle Generationen gefunden und die Verbindung und ihr alle seid Teil meines persönlichen und akademischen Lebenswegs.” 

Bernd-Wolfram Vierkotten,
AHx Winfridia-Köln

Dr. Moritz Pöllath

Jahrgang 1983, studierte an der Universität zu Köln anglo-amerikanische, mittlere und neuere Geschichte sowie Anglistik, sowie an der Hawai'i Pacific University Diplomacy and Military Studies. Im SS 2001/02 wurde er aktiv im K.St.V. Winfridia-Köln. Seine Dissertation „Eine Rolle für die NATO out-of-area? - Das Bündnis in der Phase der Dekolonisierung 1949 
bis 1961” wurde mit dem Carl-Sonnenschein-Gedächtnispreis 2017 ausgezeichnet. Der ausgewiesene Amerika-Experte reist, forscht und arbeitet seit 2004 regelmäßig in den USA, publiziert und arbeitet im Hochschuldienst.