Mit der Sprache des Glaubens die Krise lösen
Nils Hoffmann (UV)
Dieser Artikel ist eine überarbeitete Fassung der Festrede, die der Autor im Sommersemester 2024 beim Stiftungsfest des K.St.V. Winfridia zu Göttingen gehalten hat. Viele Gedanken und Überlegungen beziehen sich dabei auf Werke des Erfurter Religionssoziologen Hartmut Rosa.
Wir leben in einer Demokratie. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit: Nur sechs Prozent der Menschen weltweit leben in einer echten Demokratie. Hierzulande aber ist es eigentlich alltäglich, die Wahl zu haben. Im Jahr 2024 feierte nicht nur unser Grundgesetz seinen 75. Geburtstag, darüber hinaus durften wir wählen: das Europäische Parlament im Juni, im September die Landtage in Brandenburg, Sachsen und Thüringen, es gab Kommunalwahlen in acht Bundesländern. Anfang 2025 konnten wir bei der Bundestagswahl unser Kreuzchen bei einer von 29 verschiedenen Parteien setzen. Für junge Leute kann die Demokratie in Deutschland als allgegenwärtig bezeichnet werden. Eigentlich ist Demokratie etwas, das von niemandem, der bei klarem Verstand ist, in Frage gestellt wird. So jedenfalls hatte es lange den Anschein.
Doch dass demokratischen Systemen Gefahr droht, stellen Forscher seit Jahren fest. Der österreichisch-britische Philosoph Karl Popper beschreibt bereits 1945 in seinem Werk „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ verschiedene Risiken, denen die demokratischen Systeme offener Gesellschaften gegenüberstehen. Auch die deutsche Demokratie steht unter dem Stress verschiedener dieser Phänomene: Radikale Tendenzen in Gesellschaft und Staat haben sich in den vergangenen Jahren immer weiter verstärkt und werden immer lauter. Die Demokratie zugunsten faschistoid-diktatorischer Vorstellungen in Frage zu stellen ist fast schon salonfähig geworden: Schreihälse, die nach einer Abänderung der allgemeinen Demokratie hin zu einer gelenkteren oder auswählenderen Form rufen, die nicht mehr allen Menschen die gleiche Stimme gibt, haben sich mit Maulheldentum und geschichtsvergessendem Gerede quasi einen festen Platz in unserem Alltag gesichert; sitzen inzwischen an vielen Orten und unseren Parlamenten, reden voll Häme über Andersdenkende. Ständig werden die Grenzen des Sagbaren ausgetestet und ausgeweitet. Und sollte doch einmal eine Aussage justiziabel behandelt werden, dann war das alles natürlich bloß ein Missverständnis, natürlich stets ganz anders gemeint und ist immer alles falsch verstanden worden.
Ich wünschte mir förmlich, gerade maßlos übertrieben oder einen dystopischen Roman von Huxley oder Orwell zusammengefasst zu haben, doch leider erleben wir diese Aushöhlung und Verhöhnung des demokratischen Diskurses immer wieder. In fast allen der den genannten Wahlen vorangehenden Wahlkämpfen kam es zu Gewaltakten gegen Wahlkämpferinnen und -kämpfer.
Hass und Gewalt werden zunehmend „normal”
Als Beispiele für die bestehende Eskalation der Gewalt sollen hier der Angriff auf die Grünenpolitikerin Marie Kollenrott kurz vor der Europawahl 2024, der Messerangriff auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) 2015 und der Mord am Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübbke (CDU) dienen.
Während Marie Kollenrott in der Göttinger Fußgängerzone an ihrem Wahlkampfstand körperlich und verbal attackiert wurde, zur Rede gestellt, mochte der Angreifer laut eigener Aussage einfach nur ihre Partei nicht, wurde Henriette Reker 2015 von einem rechtsextremen Täter mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Der Mord an Walter Lübcke, der 2019 von einem Rechtsextremisten auf der Terrasse seines eigenen Hauses erschossen wurde, dürfte allen noch im Gedächtnis sein.
In den letzten Jahren sind solche Attacken auf Politikerinnen und Politiker oder Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer immer häufiger geworden. Besonders betroffen von diesen Anfeindungen, von Hass und Gewalt sind dabei diejenigen, die auf kommunaler Ebene Politik machen. Aber wie gezeigt bleibt es eben nicht nur bei Anfeindungen, sondern es geht über körperliche Angriffe bis hin zum Mord. Wegen Anfeindungen und Angriffen geben vor allem immer mehr Kommunalpolitiker ihr Amt auf. Laut einer Studie der Körber-Stiftung erwägt mehr als jeder vierte Bürgermeister, der schon einmal bedroht wurde, einen Rücktritt. Dieser Trend ist schon deshalb so verhängnisvoll und folgenschwer, da es die kommunale Ebene ist, auf der die Demokratie für den Bürger als erste erlebbar wird.
So erschreckend dieser Trend einerseits für überzeugte Demokraten sein mag, so ist andererseits auch nichts davon besonders neu: Im frühen 19. Jahrhundert wurden die Angehörigen der Studentenverbindungen für ihre staatsfeindlichen, in diesem Fall demokratischen, Tendenzen verfolgt und eingekerkert, die Angehörigen von Zentrum und SPD konnten sich im deutschen Kaiserreich zeitweise ihrer Habe nicht sicher sein und die Zustände der politischen Gewalt in der Weimarer Republik sind uns allen hinreichend bekannt. Doch sollte nichts davon für normal gehalten werden.
Autoritäre Positionen werden populär
Die weltweite Schwäche der Demokratie im Schatten autokratischer und aggressiver Systeme fordert auch die Religionen heraus. Das Christentum zur Rechtfertigung etwa des russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine oder menschenfeindlicher Abschottung vor Migranten zu vereinnahmen, ist unvereinbar mit dem christlichen Anspruch globaler Solidarität mit den Armen und Schwachen. In der katholischen Soziallehre stellt die Option für die Armen eine unverrückbare Säule dar. Umso mehr sollte sich für Christen die Frage nach den Ursachen der neuen Attraktivität undemokratischer und autoritärer Herrschaftssysteme stellen. Warum sammeln sich Menschen, die für sich empfinden, im gesellschaftlichen Konkurrenzkampf zu kurz gekommen zu sein, ausgerechnet bei Demokratiegegnern, deren sozialpolitische Programme zudem für sie sicherlich nicht eintreten?
Schlägt hier der Wunsch nach Zugehörigkeit und Akzeptanz durch – den mancher von der freiheitlichen Gesellschaft nicht eingelöst sieht? Autoritäre Herrschaft steht, da unkontrolliert, immer in der Gefahr von Machtmissbrauch, Bevormundung und Manipulation der Bürger. Kann Religion, kann das Christentum dazu beitragen, die Zugehörigkeit und den sozialen Zusammenhalt in einer offenen Gesellschaft zu stärken? Braucht Demokratie die Religion?
Ihr 2019 verstorbener Kartellbruder Prof. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde (Hs), renommierter Staatsrechtler und Rechtsphilosoph, beschrieb in seinem berühmten „Böckenförde-Diktum”, dass „der freiheitliche säkulare Staat auf Grundlagen steht, die er selber nicht schafft” das ewige Problem, dass ein Staat, der seinen Bürgerinnen und Bürger die freie Entscheidung über ihr ganzes Leben lässt, ihnen auch die Entscheidung überlassen hat, sich gegen die Freiheit, gegen die Demokratie, und ja – auch gegen den Staat, der ihnen diese Freiheit geschenkt hat – zu entscheiden.
Prof. Böckenförde geht davon aus, dass alle modernen Staaten auf dem Weg ihrer Entwicklung in einem Dualismus aus Verfassungsentwicklung und Säkularisation entstanden sind. In diesem historischen Prozess lägen „alte und neue Bauelemente dicht neben- und beieinander”. Alte Bauelemente der unmittelbaren Gewalt und Einschränkung und neue Bauelemente der Aushandlung und des Diskurses.
In diesem Prozess der Verweltlichung hat dies den Effekt, dass der moderne Staat seine Ordnung nicht mehr aus einer sakralen oder sakramentalen Ordnung heraus bezieht, sondern eine weltliche, also naturrechtliche Begründung haben muss. Und dennoch „lebt (...) der Staat von [diesen] Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.”
Diesen Satz jetzt nur auf eine besondere Bedeutung der Kirchen für den Staat zu beziehen, wäre zu kurz gedacht. Böckenförde präzisierte sein Diktum im Jahr 2010 dahin, dass „die freiheitliche Ordnung ein verbindendes Ethos, eine Art ´Gemeinsinn´ bei denen, die in diesem Staat leben” braucht. „Die Frage ist für ihn dann: Woraus speist sich dieses Ethos, das vom Staat weder erzwungen noch hoheitlich durchgesetzt werden kann?”
Man kann sagen, so Böckenförde weiter: „zunächst von der gelebten Kultur. Aber was sind die Faktoren und Elemente dieser Kultur? Da sind wir dann in der Tat bei Quellen wie Christentum, Aufklärung und Humanismus.” Es geht ihm also darum, dass alle Gruppierungen und Individuen mit einem eigenen moralischen Selbstverständnis zur Integration der freiheitlichen Gesellschaft beitragen.
Lamento über Werteverfall hilft nicht weiter
Aber wie gelingt das nun? Kulturpessimistisch könnte man nun natürlich einfach über den allgemeinen Werteverfall klagen, dem es entgegenzutreten gilt und sich dann mit dem frommen Bild der je eigenen Tradition ins private zurückziehen.
Ich halte es für zweifelhaft, ob dies ein sinnvolles Vorgehen ist. Schimpfte nicht bereits Sokrates darüber, dass die Jugend seiner Zeit keinen Respekt vor dem Alter hätte, den Luxus liebe, Autoritäten verachte und schwatze, wo sie arbeiten solle? Aus dieser Perspektive gesehen, leben wir also seit zweitausendfünfhundert Jahren in einem permanenten Werteverfall. Dennoch hat jede neue Generation neue Denkerinnen und Denker hervorgebracht, die die gesellschaftliche Entwicklung vorangetrieben haben.
Aber, was sagt die Kirche nun dazu? Bei Matthäus steht das Jesuswort „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist” (Mt 22, 15-22). Früher wurde dies gern als Aufruf gelesen, dass wir unsere Pflicht – was auch immer das genau sein soll – leisten und uns als Katholiken ansonsten aus dem Staat heraushalten sollen, denn die Macht war ja von Gottes Gnade eingesetzt. Doch in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft taugt diese Lesart nicht mehr. Eher ist dieses Jesus-Wort eine Einladung zur virtus, eine Einladung zum gelebten Glauben – zur Beteiligung in Kirche und im Staat.
Braucht die Demokratie also Religion? Meine Antwort ist: Ja, Demokratie braucht Religion - damit der freiheitliche Staat Grundlagen bekommt, auf denen er stehen kann; Grundlagen, die er selbst nicht zu schaffen vermag. Er braucht eine Religion, die das außerweltliche Heilsversprechen Gottes mit sich führt, eine Religion, die nicht fundamentalistisch in der Vergangenheit verharrt, sondern mutig einen Diskussionsraum öffnet. Eine Religion, die die Freiheit zuallererst als ein Geschenk Gottes an alle Menschen versteht, das nicht billig weggeworfen werden darf, sondern verteidigt werden muss wie die heilige Eucharistie. Die Realpräsenz Christi im Sakrament des Altars ist das ultimative Zeichen für uns, dass es Gottes Wille ist, bei uns Menschen zu sein. Ein Zeichen, das er uns Menschen in die Freiheit hinein schenkt, dass wir selbst entscheiden, ob wir an ihn glauben oder nicht. Es ist sein Auftrag an uns, diese Freiheit zu verteidigen. Nicht nur für uns, sondern für alle Menschen.
Der Erfurter Soziologe und Philosoph Hartmut Rosa hat sich in seinem Werk ausführlich mit der Frage befasst, wie Demokratie und Religion zusammengehören. Prof. Rosa ist überzeugt davon, dass Religion ein wesentlicher, wenn nicht sogar der wichtigste Resonanzraum für eine lebendige Demokratie ist. Alle Religionen bringen ein jahrtausendelang gepflegtes vielfältiges Reservoir von Ideen und Konzepten des Sozialen, der Gemeinschaft und der Menschlichkeit mit, die grundlegend den demokratischen Staat befruchten können.
Religion kann zur Freiheit motivieren
Darüber hinaus kann Religion einen Reflexionsrahmen schaffen, den wir Christen als Nächstenliebe beschreiben würden: wieder in der Heiligen Schrift findet sich Salomos Bitte an Gott um Weisheit: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht!” (1 Köln 3, 9) Der Wunsch des Königs Salomo scheint heute aktueller denn je: Demokratie bedeutet nicht nur, dass jede und jeder eine Stimme hat und sie auch hörbar machen kann, nein - Demokratie bedeutet auch, dass jede und jeder ein Ohr hat, um den anderen zu hören.
Wenn alle nur laut durcheinander schreien, haben vielleicht alle ihre Meinung kundgetan, aber niemand hat erkannt, was die anderen sagen wollen. Es reicht nicht, dass ich eine Stimme habe, die gehört wird. Ich muss auch die Stimmen der anderen hören - und zwar nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen. Das ist in unserer heutigen Gesellschaft, in der eine Meinung mal eben schnell getwittert ist, gar nicht so einfach. Der andere ist eben nicht nur ein anonymer Account, der in 160 Zeichen eine Meinung verkündet, sondern ein anderer Mensch. Wenn Demokratie das zentrale Glaubensbekenntnis unserer modernen Gesellschaft ist, wie Hartmut Rosa meint, dann erfordert sie mindestens die intellektuelle Redlichkeit, auf die der Soziologe Max Weber uns verpflichtet, erst einmal zu hören, dass es da auf der anderen Seite vielleicht auch Argumente gibt, die mich sogar etwas angehen, die mir vielleicht etwas zu sagen haben. Diese wechselseitige Erreichbarkeit gibt mir das hörende Herz, mit dem ich auf Andere zugehen kann, mit denen ich einen Diskussionsraum offen halten kann für die Freiheit. Wenn ich nicht bereit bin, zuzuhören und mich vom anderen berühren zu lassen, wird aus jeder Diskussion nur eine argumentative Schlägerei.
„Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz!”
Aber woher kommen Offenheit und hörende Herzen? Denn nach aller Erfahrung fällt so etwas ja nicht vom Himmel. Hartmut Rosa glaubt – und da liegt er wohl nicht falsch – dass vor allem die Kirchen aus ihrer Geschichte heraus über Erzählungen und Riten, Räume und Praktiken verfügen, in denen ein hörendes Herz eingeübt werden kann. Rosa verweist uns an dieser Stelle wieder auf eine Tradition der drei abrahamitischen Religionen: sich „an-rufen” lassen. In der Heiligen Schrift, in der Tora und im Koran gibt es unzählige Stellen, an denen Menschen von Gott angerufen, angesprochen werden - und auf diesen Anruf reagieren. Indem sie aufhören.
Auf-hören - ein nettes Wortspiel, das schon der Philosoph Bruno Latour als einen Grundpfeiler des menschlichen Zusammenlebens beschreibt: das wichtigste ist, auf-zu-hören.
Einerseits meint Latour damit das Anhalten und Stoppen, zum Beispiel an der roten Ampel. Andererseits heißt es aber auch, dass ich, während ich mich im „rasenden Stilstand des alltäglichen Hamsterrads” bewege, aufwärts höre, nach außen lausche, mich anrufen und erreichen lasse von etwas anderem, von einer Stimme, die von außen zu mir kommt. Vielleicht ist in diesem auf-hören nur das Argument eines anderen zu finden – vielleicht ist darin aber auch die Stimme Gottes verborgen.
Die freiheitlich demokratische Gesellschaft braucht dieses Element des aufhören. Daher sollten wir als Glaubende dieses Element zunächst bei uns selbst entwickeln, dann aber auch in die Gesellschaft hineintragen. Religion wird an dieser Stelle zutiefst politisch – denn sie kann und muss ein Korrektiv für die Gesellschaft bleiben. Wir als Glaubende, religiöse Menschen, dürfen unsere Stimme, unser individuelles Verständnis, das geprägt ist von christlich-religiöser Sozialisation, vom Doppelgebot der Selbst- und Nächstenlieben, von der Gewaltfreiheit Jesu und vom Glauben an Erlösung und Ewigkeit in den demokratischen Diskurs einbringen.
Dann – um zurück über Hartmut Rosa zum Böckenförde-Diktum zu gelangen und die Eingangsfrage zu beantworten, ob Demokratie Religion braucht – dann haben wir nicht nur einen Resonanzraum, in dem wir redende Münder sind, sondern auch hörende Herzen. Einen Raum, in dem sich der einzelne daran beteiligen kann, Voraussetzungen zu schaffen, dass der freiheitliche, säkulare Staat blühen, wachsen und gedeihen kann. Dann bleibt das große Wagnis der Freiheit für alle Menschen ein Geschenk. Geben wir also „dem Kaiser, was des Kaisers und Gott, was Gottes ist” – geben wir unsere Beteiligung am Staat in einem aus unserer Religion heraus verantworteten Ethos!
Zum Weiterlesen:
Rosa, Hartmut: Demokratie braucht Religion, Kösel-Verlag München, 2022
Ders.: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung. Suhrkamp-Verlag Berlin, 2016.
Nils Hoffmann
Kbr im EKV Mag. Theol. Nils Hoffmann ist seit 2022 Pastoralassistent in Göttingen und dort u.a. als Seelsorger für die Angehörigen der Studentenverbindungen zuständig.
Nach dem Abitur an einem katholischen Gymnasium studierte Nils Hoffmann zunächst Ethnologie, Soziologie und Religionswissenschaften in Kassel und Göttingen, bevor er für das Studium der katholischen Theologie an die Universitäten Erfurt und Graz wechselte. Nach dem Studienabschluss forschte und lehrte er von 2018 bis 2022 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Erfurt mit einem Schwerpunkt auf dem Verhältnis der Kirchen zu den Extremismen des 20. Jahrhunderts. Unter anderem arbeitet er an einer Dissertationsschrift zum ‚katholischen Sakralbau in den sozialistischen Großwohnsiedlungen der DDR‘.
Nils Hoffmann war begeisterter Aktiver des W.k.St.V. Unitas Ostfalia zu Erfurt, dem er aus dem Philisterland heraus als AH treu verbunden ist.
