Wie wird Geschichte im Pazifik unterrichtet?
Wie wird an die deutsch-pazifische Geschichte erinnert? Eindrücke von einer Forschungsreise
Mehr als fünfzehntausend Kilometer ist Samoa von Deutschland entfernt. Dennoch ist Deutschland hier im Südpazifik präsent – nicht als fernes Land in Europa, sondern als Teil der eigenen Vergangenheit.
Ich denke, es ist ein Fehler, ständig von diesem Schuldbewusstsein besessen zu sein. Ob ihr wollt oder nicht – wir teilen diese Geschichte, und ein großer Teil davon ist wunderschön.“ (1) Als Tui Atua Tupua Tamasese Efi diesen Satz 2014 bei seinem Staatsbesuch in Deutschland äußerte, klang er wie ein leiser Gegenakzent zur hiesigen Erinnerungskultur. Der frühere Premierminister und damalige Staatschef Samoas sprach nicht von Verdrängung – aber auch nicht allein von Schuld, sondern von etwas, das in Deutschland selten vorkommt: Es ist die Erinnerung an eine gemeinsame Geschichte. Der Satz des samoanischen Politikers war für mich eine Inspiration: Tatsächlich besaß das Deutsche Kaiserreich bis zum Ersten Weltkrieg Kolonien im Pazifik.
Deutschlands koloniales Echo im Pazifik
Doch während die deutsche Kolonialgeschichte in Afrika inzwischen fest im öffentlichen Bewusstsein verankert ist, bleibt der pazifische Raum in Schulbüchern wie in gesellschaftlichen Debatten weitgehend randständig. Diese Leerstelle überrascht – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass Deutsche seit über fünf Jahrhunderten im Pazifik präsent sind.
Aus diesem Befund heraus entstand mein Forschungsvorhaben: Wie wird deutsche Geschichte in den pazifischen Inselstaaten vermittelt? Welche Narrative prägen dort die Erinnerung an die koloniale Vergangenheit? Und welche Anknüpfungspunkte ergeben sich daraus für einen transkulturellen Dialog? Schon lange wollte ich die Vermittlung deutscher Geschichte in den Gesellschaften der pazifischen Inselstaaten durch Schulbesuche und Lehrkräftebefragungen vor Ort erforschen. Nach einem ersten Versuch im Jahr 2019 gelang es mir 2025 dank einer Drittmittelförderung durch das Auswärtige Amt, mein Projekt zu verwirklichen: „Erinnerungskulturelle Brücken zwischen Deutschland und den pazifischen Inselstaaten“. Ziel ist es, die ehemaligen Kolonien des Deutschen Kaiserreichs in Poly-, Mela- und Mikronesien zu besuchen, um mehr über die Perspektiven der pazifischen Bevölkerungen auf unsere gemeinsame Geschichte zu erfahren sowie zivilgesellschaftliche Kontakte zwischen Lehrkräften anzubahnen. Die erste Feldstudie führte mich, meine Projektmitarbeiterin und ein Mitglied des Bayerischen Philologenverbands im Dezember 2025 nach Samoa.
Deutsch-samoanische Geschichte: Begegnung, Herrschaft, Erinnerung
Unsere historischen Verbindungen in den Pazifik sind außerhalb einiger interessierter Kreise in Deutschland heute weithin unbekannt. Auf Samoa ist die Realität eine andere – unsere gemeinsame Geschichte ist dort lebendiger und greifbarer als in Deutschland selbst. Es war zunächst der Franzose Louis-Antoine de Bougainville, der Samoa im Jahr 1768 als „Navigator Islands“ bezeichnete und so den Archipel in die europäische Kartografie einführte. Ihm folgten europäische und amerikanische Seefahrer, Wissenschaftler und Händler, darunter Charles Wilkes, Leiter der United States Exploring Expedition, der 1839 Samoa erreichte. Die deutsche Präsenz etablierte sich insbesondere durch die wirtschaftliche Expansion unter dem deutschen Kaufmann Johan Cesar VI. Godeffroy. Dem wirtschaftlichen Interesse folgte ab 1884 die Flagge der kaiserlichen Marine und trug zum imperialen Wettbewerb zwischen den Kolonialmächten im Pazifik bei. Das Streben nach politischer und wirtschaftlicher Vorherrschaft – oft auf Kosten der lokalen politischen Autonomie – verwickelte diese externen Akteure schließlich in den Ersten (1886–1894) und Zweiten Samoanischen Bürgerkrieg (1898–1899). So verflochten sich zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die deutsche und die samoanische Geschichte immer enger. Deutsch-Samoa, von dem Reiseschriftsteller Otto Ehlers (1855-1895) als „Perle der Südsee“ bezeichnet, war von 1900 bis 1914 Kolonie des Deutschen Kaiserreichs. Die Anerkennung Samoas als deutsche Kolonie erfolgte am 17. Februar 1900; das Flaggenhissen auf der Halbinsel Mulinu´u am 1. März 1900 besiegelte diesen Status zeremoniell. Beinahe wäre es 1899 über Samoa zu einem Krieg zwischen Großmächten gekommen, doch ein Taifun zerstörte die Flotten der Kontrahenten. Als die Schiffe vor Apia auf Grund lagen, einigten sich Berlin, London und Washington nach dem Rückzug der Briten auf eine Aufteilung der Inseln: Westsamoa wurde deutsche Kolonie, Ostsamoa amerikanisches Territorium. Die deutsche Kolonialherrschaft endete am 29. August 1914, knapp vier Wochen nach Beginn des Ersten Weltkrieges: Truppen aus Neuseeland, das als Dominion Teil des britischen Empires und damit Kriegsgegner war, landeten auf der Insel. Die Deutschen übergaben ihr Kolonialgebiet kampflos.
Die Neuseeländer verwalteten Westsamoa als Völkerbunds- und später als UN-Treuhandgebiet bis zum 1. Januar 1962, als Westsamoa als erster pazifischer Inselstaat unabhängig wurde. Die Bewertung der deutschen Kolonialzeit seitens der Historiker orientiert sich oftmals an der Person des Gouverneurs Wilhelm Solf. In samoanischen Schulbüchern fand ich dazu folgende Einschätzung: „Viele behaupten, er sei ein guter Verwalter gewesen, weil er einige Interessen des samoanischen Volkes berücksichtigte und andere interessierte Europäer daran hinderte, Plantagen in Samoa anzulegen. Andererseits gab es in Samoa bereits eine gut entwickelte deutsche Plantagenwirtschaft. Solf beutete die Samoaner nicht als Arbeitskräfte aus, da er Vertragsarbeiter aus Neuguinea und China einsetzte, die als leistungsfähiger galten als die Samoaner.“ (2)
Der „liberale” deutsche Imperialismus kannte klare Grenzen: notfalls Gewalt.
Die Vorstellung einer „liberalen“ deutschen Herrschaft in Samoa hängt daher eng mit der Bewertung Wilhelm Solfs zusammen, der nach 1945 als „liberaler Mann“ (3) beschrieben wurde. Seine Karriere im Auswärtigen Amt führte ihn während der Weimarer Republik nach Tokio, und er war ein Gegner des Nationalsozialismus. Dennoch war Solf ein Mann seiner Zeit, und seine Herrschaft sollte nicht – wie Matthew Fitzpatrick, aufbauend auf früheren Interpretationen, darunter denen des samoanischen Historikers Brian Alofaituli, argumentiert – vereinfacht als wohlwollend angesehen werden: „(…) Der liberale Imperialismus Deutschlands in Samoa sollte nicht einfach als eine Form gutartiger Kolonialherrschaft verstanden werden, die von der kulturellen Klugheit seiner Gouverneure geprägt war. Vielmehr gehört er zur Geschichte der weltweit dominierenden Form des Imperialismus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, die bei Bedarf durchaus Gewalt einsetzte, wo immer möglich jedoch andere Formen politischer Herrschaft und sozioökonomischer Umwälzung bevorzugte.“ (4)
PD Dr. Moritz Pöllath (Wf-K)
Anmerkungen:
(1) Deutschlandfunkkultur (29. August 2014): Das Ende von Deutsch-Samoa: https://www.deutschlandfunkkultur.de/vor-100-jahren-das-ende-von-deutsch-samoa-100.html
(2) Government of Samoa Ministry of Education, Sports and Culture (2004). History Year 12. Auckland: Egan-Reid Ltd, S. 48.
(3) Vgl. Vietsch, Eberhard von (1961). Wilhelm Solf: Botschafter Zwischen Den Zeiten. Tübingen: Wunderlich Verlag.
(4) Fitzpatrick, M. P. (2023). ‘Renegade’ Resistance and Colonial Rule in German Samoa. The Journal of Pacific History 58 (4), S. 347.
Literaturtipp zur deutschen Kolonialgeschichte im Pazifik: Hiery, Hermann: Die deutsche Südsee 1884-1914. Paderborn 20022. Gründer, Horst und Hiery, Hermann: Die Deutschen und ihre Kolonien. Ein Überblick. Berlin 2017
Auf Samoa erzählen auch Namen Geschichte
Glaube, Kirche und Fales – Impressionen von einem Aufenthalt im Südpazifik
Dezember 2025 auf Samoa: Nicht mit dem Dampfschiff wie vor über hundert Jahren, sondern mit dem Flugzeug kommen wir in Apia an. Dreißig Stunden hat der Flug gedauert - strapaziös, aber kein Vergleich zu einer wochenlangen Reise auf Schiffsplanken rund um den Globus. In der Ankunftshalle des Airports empfangen uns eine samoanische Band und drückende Hitze. Schon auf der Fahrt durch die Hauptstadt wird deutlich: Samoa ist ein tief christlich geprägtes Land. Kirchen prägen das Ortsbild, oft in auffälligem Kontrast zu den schlichten, bungalowartigen Wohnhäusern in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft.
Dennoch greift dieses Bild zu kurz. Wer über die Inseln Upolu und Savai´i fährt, erkennt schnell: Samoa ist nicht nur ein Land der Kirchen, sondern vor allem ein Land der Fale. Fale, so der Name des traditionellen samoanischen Hauses, bezeichnet nicht nur ein nach allen Seiten offenes Versammlungs- oder Wohngebäude. Die Zusammenkunft in der Fale ist auch Ausdruck kultureller Identität und steht für das samoanische Lebensgefühl; Zusammenhalt, Gastfreundschaft und offenes Wohnen in der Natur.
In der Mulivai-Kathedrale, dem Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Samoa-Apia, zeigt sich diese Verbindung von Glaube und Tradition besonders eindrücklich. Das Deckengemälde der Kuppel zeigt Jesus und die Heiligen – dargestellt in einer Fale. Von dort aus blicken sie auf die Gemeinde. Weit geöffnet sind die Türen, ein leichter Wind zieht durch das lichtdurchflutete Kirchenschiff. Bei Temperaturen um die 30 Grad wird der Gottesdienst auf diese Weise auch körperlich erfahrbar. Am Sonntag versammelt sich die Gemeinde: weiß gekleidet, unabhängig von der jeweiligen Konfession. Im Anschluss an den Gottesdienst folgt das to´ona´i, das gemeinsame Festessen im Familienkreis.
Deutschland und Europa: Knoten globaler Verflechtungen, nicht nationale Bezugsgrößen
Dass europäische Geschichte – und damit auch deutsche – in samoanischen Schulbüchern präsent ist, war aus der Literatur bekannt. Auffällig ist jedoch: Deutschland erscheint hier nicht nur als Kolonialmacht, sondern als Teil größerer globaler Zusammenhänge – Migration, Handel, internationale Organisationen. Europa taucht häufig im Kontext von Institutionen wie EU, UN oder WTO auf. Geschichte wird damit weniger national als vielmehr vernetzt erzählt. Doch was davon kommt tatsächlich im Klassenzimmer an?
Ein erster Einblick bietet das Vaimauga College, eine Secondary School in Apia. Dort erleben wir eine „prize-giving“-Zeremonie – eine Mischung aus Abschlussfeier und Leistungsschau. Blumenkränze zur Begrüßung, eine Bühne voller Ehrengäste, Musik und Tanz. Als bekannt wird, dass wir aus Deutschland kommen, sagt eine Lehrerin einen Satz, der nachhallt: „You are standing here on the shoulders of your ancestors.“
Erinnerung ist hier kein abstraktes Konzept. Sie lebt in solchen Momenten – beiläufig, selbstverständlich.
Die Feier dauert Stunden. Sie wird live auf Facebook übertragen, für Angehörige im Ausland. Denn die samoanische Diaspora ist groß: Nur etwa ein Viertel der weltweit rund achthunderttausend Samoaner lebt im eigenen Land. Geehrt werden nicht nur die Besten, sondern auch die, die sich verbessert haben – eine Kategorie, die pädagogisch bemerkenswert ist. „Most improved“ heißt sie. Ein Ansatz, der Leistung nicht nur misst, sondern auch Entwicklung anerkennt.
Zwischendurch werde ich selbst auf die Bühne gebeten, um Preise zu überreichen. Nach fünf Stunden endet die Zeremonie und unsere eigentliche Arbeit beginnt: Interviews.
Die Gespräche zeigen schnell ein klares Bild. Wissen über die deutsche Kolonialzeit ist vorhanden und häufig familiär geprägt. Viele berichten von Vorfahren, die für deutsche Unternehmen arbeiteten, andere von eigenen deutschen Wurzeln. Auch Namen erzählen Geschichte: „von Reiche“, „Schmidt“, „Solofa“ – letzterer, so wird uns erklärt, gehe auf „Solf“, den Namen des Gouverneurs der Kaiserzeit, zurück.
Neben diesen kollektiven Erinnerungen stehen persönliche Geschichten. Eine Professorin berichtet, wie sie als Kind Kokospalmen ausreißen musste, weil deren Wurzeln die Fundamente der Häuser beschädigten. Gepflanzt worden waren sie einst für eine deutsche Plantage auf dem Land eines gewissen Theodor Weber, einst Vertreter des Hamburger Handelshauses Godeffroy.
Im Fa´atuatua Christian College treffen wir auf Lehrkräfte, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten. Es fehlt an Geld, an Ausstattung, an Personal. Selbst Tische und Stühle sind keine Selbstverständlichkeit. Gute Lehrer zu halten, ist angesichts niedriger Gehälter ein strukturelles Problem.
Vom Abenteuerroman zur Insel: Robert Louis Stevenson auf Samoa
Die deutsche Kolonialzeit ist in Samoa bis heute sichtbar – in Gebäuden, in Namen, in Erzählungen. Ein besonderer Ort ist die Villa Vailima, das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers Robert Louis Stevenson. Der Autor der „Schatzinsel“ ließ hier, mitten im tropischen Klima, einen Kamin einbauen – vermutlich den einzigen im Südpazifik.Der Dichter starb 1894 an einer Hirnblutung. Später zog der deutsche Gouverneur Wilhelm Solf in das Haus ein. Seine
Tochter Lagi wurde hier geboren. Nach Deutschland zurückgekehrt, sollte sie später zusammen mit ihren Eltern dem Solf-Kreis angehören, einer Gruppe von Oppositionellen und Widerstandskämpfern gegen das nationalsozialistische Regime. Biografien wie diese verbinden deutsche und samoanische Geschichte auf unerwartete Weise.
Begegnung mit Tui Atua Tupua Tamasese Efi
Kurz vor unserer Abreise kommt es zu einem Treffen, das zunächst unwahrscheinlich schien. Nach mehreren Anläufen erhalten wir eine Einladung von Tui Atua Tupua Tamasese Efi, dem ehemaligen Staatsoberhaupt Samoas.
Das Gespräch kreist um Vergangenheit und Zukunft: um historische Verbindungen, persönliche Erinnerungen und neue Kooperationsmöglichkeiten. Immer wieder betont Tamasese Efi, wie positiv Samoa auf seine deutsche Geschichte blickt – und wie hoch das Ansehen Deutschlands bis heute ist.
Auch seine eigene Familiengeschichte reicht nach Deutschland. Sein Vorfahre war Teil einer samoanischen Delegation, die im Rahmen einer sogenannten Völkerschau ins Deutsche Reich reiste. Solche Völkerschauen waren einerseits eine romantisierende Darstellung der Menschen und andererseits sollte den Samoanern die Überlegenheit des deutschen Kolonialstaats demonstriert werden: Menschen aus Kolonialgebieten wurden dabei in Zoos ausgestellt wie Elefanten oder Giraffen. In traditioneller Tracht mussten sie dort vor Besuchern tanzen, kochen, musizieren und arbeiten oder führten zeremonielle Geschenkübergaben durch. (1)
Deutsche Geschichte spielt in Samoa eine Rolle – der Alltag aber die größere
Am Ende verdichtet sich ein Eindruck: Das Interesse an deutscher Geschichte ist in Samoa groß. Doch es konkurriert mit den alltäglichen Herausforderungen eines Landes, das weiterhin mit strukturellen Problemen zu kämpfen hat. Der Human Development Index liegt bei 0,708 – ein Wert, der Fortschritte zeigt, aber auch Grenzen.
Gleichzeitig ist der Wunsch nach engeren Beziehungen deutlich spürbar. Ob in Gesprächen mit Lehrkräften, zufälligen Begegnungen oder im Austausch mit politischen Akteuren fällt immer wieder derselbe Tenor: Mehr kultureller Austausch, mehr Zusammenarbeit im Bildungsbereich, stärkere wirtschaftliche Verbindungen.
Es sind Forderungen, die nicht nur aus der gemeinsamen Vergangenheit gespeist werden, sondern aus einem Blick nach vorn. In eine Zukunft, in der der Pazifik geopolitisch an Bedeutung gewinnt
PD Dr. Moritz Pöllath (Wf-K)
Anmerkung:
(1) Vgl. Thode-Arora, Hilke (2024). Auf schmalen Grat: Ein Erfahrungsbericht zur Ausstellung From Samoa with Love? Samoa-Völkerschauen im Deutschen Kaiserreich, 1895-1955 im Museum Fünf Kontinente, in: Pöllath, Moritz (Hrsg.). Didaktische Perspektiven auf die Geschichte und Kultur des Pazifiks, S. 96-100
Kb Dr. Moritz Pöllath
Dr. habil Moritz Pöllath arbeitet im Hochschuldienst. 1983 geboren, studierte er in Köln Geschichte sowie an der Hawai'i Pacific University Diplomacy and Military Studies. Im SS 2001/02 wurde er aktiv im K.St.V. Winfridia-Köln. Seine Dissertation wurde mit dem Carl-Sonnenschein-Gedächtnispreis 2017 ausgezeichnet.




