Mainz ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt des deutschen Landes Rheinland-Pfalz, Sitz der Johannes Gutenberg-Universität, des römisch-katholischen Bistums Mainz sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten, wie des Südwestrundfunks und Zweiten Deutschen Fernsehens, und versteht sich als eine Hochburg der rheinischen Fastnacht. Unmittelbare Nachbarstadt ist die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. In näherem Umkreis liegen die Großstädte und -räume Frankfurt am Main, Darmstadt, Ludwigshafen am Rhein und Mannheim.

Die Stadt Mainz, gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz und bildet zusammen mit Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum von rund 475.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl der Stadt Mainz überschritt im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch die Stadt zur Großstadt wurde.

Eine politische Besonderheit bilden die sechs ehemaligen rechtsrheinischen Stadtteile Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim („AKK“) sowie Mainz-Bischofsheim, Mainz-Ginsheim und Mainz-Gustavsburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden aufgrund der Grenzziehung zwischen der amerikanischen und der französischen Besatzungszone die „AKK“-Stadtteile der treuhänderischen Verwaltung der Stadt Wiesbaden übergeben bzw. wurden als Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg selbständige Gemeinden im hessischen Kreis Groß-Gerau. Die „AKK“-Stadtteile gehören heute de facto noch immer zu Mainz.

Am 25. März 2010 verlieh der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft der Stadt Mainz den Titel „Stadt der Wissenschaft“ des Jahres 2011.

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