"Köln hat eine Universität, Hamburg hält sich eine Universität, Tübingen IST eine Universität" - so beschrieb einst Walter Jens das Verhältnis zwischen der Stadt und der Universität Tübingen. Heute kommen auf ca. 80.000 Einwohner mehr als 20.000 Studenten. Die Universität wurde 1477 vom Grafen Eberhard im Barte gegründet, der später der erste Herzog von Württemberg wurde. Sein Wahlspruch "Attempto!" -- "Ich wag's!" -- ist heute das Motto der Universität und des Tübinger KV-Ortszirkels.

Der KV-Ortszirkel Tübingen bietet ein reichhaltiges Veranstaltungsangebot: Gemeinsame Ausflüge, Museums- und Stadtführungen, Theaterbesuche und Vorträge wechseln sich ab. Highlights sind der traditionelle Neujahrsempfang mit Weißwurstfrühstück auf dem Haus der KStV Rechberg, sowie am Tag der Deutschen Einheit der Familienbrunch mit Vortrag auf der Alamannenburg.

Tübingen ist deutlich geprägt durch seine zahlreichen Studentenverbindungen. Insbesondere die katholischen Verbindungen pflegen ein gutes Verhältnis zur Universität, z.B. durch regelmäßige Vortragsveranstaltungen in der Neuen Aula mit prominenten Referenten.

Der KStV Alamannia wurde 1871 gegründet. Die Alamannenburg ist eines der schönsten Verbindungshäuser Tübingens.

Die KStV Rechberg wurde 1927 gegründet. Sie besitzt das Studentenwohnheim "Josef-Unger-Haus" in der Tübinger Weststadt. Mit 120 Zimmern ist es vermutlich das größte Verbindungshaus Deutschlands.

Das Bild der Tübinger Neckarfront entstammt der Wikipedia und steht unter der GNU Free Documentation License (Photographed by Andreas Praefcke, Februar 2003).